über mich

Ich wurde am 28.04.1980 in meiner Lieblingsstadt Leipzig geboren. Als ich zwei Jahre alt war, zogen meine Eltern mit mir nach Eberswalde und damit weit weg von meinen geliebten Großeltern. Ich soll, laut meiner Mutter, bis auf wenige Ausnahmen, wo ich zum Beispiel statt Mittagsschlaf zu machen, den Inhalt meiner Windel an die Schlafzimmerwand geschmiert habe, ein braves, gutmütiges und süßes Kind gewesen sein.

Als ich einmal mit meiner Oma Straßenbahn gefahren bin, hat mir sogar jemand 10 Mark geschenkt. Einfach so. Schöne Erinnerungen habe ich auch an die wunderbaren Geschichten, die mein Vater uns jeden Abend erzählt hat. Am liebsten mochte ich „Schluppendupp“, den Mann mit dem Bonbonkopf und 99 Kindern.

Leider war in meiner Kindheit nicht alles eitel Sonnenschein. Lieb zu sein hat mich weder vor Missbrauch noch davor bewahrt, die Prügel für meinen jüngeren Bruder einzustecken. Als ich elf Jahre alt war, wurde mein Vater arbeitslos und plötzlich konnte ich ihm nichts mehr recht machen. Das hat mir später viele Selbstzweifel beschert.

Meine liebsten Schulfächer waren Englisch und Französisch und ich wollte damals Dolmetscherin werden. In der elften Klasse verliebte ich mich in meinen jetzigen Mann und zog mit 18 mit ihm zusammen.

Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau – ein Beruf, den ich geliebt habe. Während der Ausbildung bekam ich meinen ersten Sohn. Natürlich konnte ich mit Kind nach dem Abschluss nicht mehr in meinem Beruf arbeiten, es gab einfach keine Betreuung. Ich habe dann einige Zeit bei Elixia in Berlin als Kundenbetreuerin gearbeitet, 2002 geheiratet und 2003 einen weiteren Sohn geboren.

In der Elternzeit eröffnete ich einen Babyladen, den ich leider ein Jahr später wieder schließen musste. 2006 wurde meine Tochter geboren und ich begann im Geburtshaus meiner Mutter als „Mädchen für alles“ zu arbeiten. Parallel machte ich eine Ausbildung zur Ayurveda-Therapeutin, anschließend eine zur Vaastu-Beraterin und gebar 2007 meinen jüngsten Sohn. Als es Kompetenzgerangel mit einer Praktikantin gab, stellte sich meine Mutter auf deren Seite und ich kündigte noch im Mutterschutz.

2008 habe ich eine Weiterbildung zum Energieübertragen mittels Handauflegen absolviert und wir sind nach Rüthnick in unser Haus gezogen. Mein Mann wurde auf Kurzarbeit gesetzt und das brachte uns in massive finanzielle Schwierigkeiten und unsere Beziehung litt extrem. Da er nicht ausziehen wollte, zog ich 2010 mit unseren Kinder allein nach Eberswalde zurück. Ich hatte in dem Jahr zwei große OPs und meine erste Lungenembolie. Mein Mann musste daraufhin wieder zu uns ziehen und weil wir uns wesentlich besser verstanden, bot ich ihm nach drei Monaten an, es nochmal miteinander zu versuchen. Im Jahr darauf hatte ich eine weitere Lungenembolie.

Seither sehe ich Dinge etwas anders als die meisten Menschen und auch was wirklich zählt beurteile ich auf meine Weise, die nichts mit der Norm zu tun hat. Ich bin dankbar für jeden Tag, den ich erleben darf, für die Menschen, die mit mir meinen Weg gehen und für die Inspirationen, die ich bekomme. Wenn ich heute an meinem Weg oder daran, ob ich als Mensch gut genug bin zweifle, erinnere ich mich daran, dass es wohl bloß die Perfektionistin ist, die da durch kommt. Aber ich weiß, dass ich es liebe Menschen mit Vaastu und meinen Geschichten zu inspirieren – und beides mache ich jetzt.

Schreibausbildung und Werdegang

Ich habe schon immer gern Geschichten gehört und als ich Kind war, hat mein Vater jeden Abend eine für uns erfunden. Mit zehn wurde ich Mitglied in der Kinderbücherei und habe mir jede Woche neue Bücher ausgeliehen. Bis ich fünfzehn war, hatte ich mich einmal komplett durch alle Regale gelesen und so meldete mich mein Vater in der Erwachsenenbibliothek an. Dort las ich meinen ersten historischen Roman „Die Hexe von Paris“ von Judith Merkle Riley und verliebte mich in dieses Genre. Ich schreibe außerdem Kinder-, Jugend- und Sachbücher.

Mit dem Schreiben habe ich vor vier Jahren begonnen, nachdem ich lange verzweifelt nach meiner Berufung gesucht habe, beschloss ich dem Universum zu vertrauen und es zu wagen. So entstand 2013 das Buch „Die kleine Maus kommt auf die Welt!“ Anschließend absolvierte ich den Fernlehrgang „Kinder- und Jugendbuchautorin“ der Schule des Schreibens.

2014 Schule des Schreibens Kinder- und Jugendbuchautor

2015 Weiterbildung bei Rainer Weckwerth

2016 Weiterbildung bei James Patterson

Zunächst habe ich einige Verlage angeschrieben, aber ziemlich schnell gemerkt, dass sowohl die Art und Weise, als auch die Unflexibilität nichts für mich ist. Dann bin ich mit meinen Büchern zu BoD gegangen, aber auch das war noch nicht wirklich zufriedenstellend, obwohl mich die Print-on-Demand-Idee sofort begeistert hat. Um wirklich frei und eigenständig zu sein, habe ich im Januar dieses Jahres meinen Schönschrift-Verlag gegründet.

Bisher habe ich insgesamt vierzehn Bücher veröffentlicht und hole meine BoD-Bücher zur Zeit zu mir in den Schönschrift-Verlag (www.schoenschrift-verlag.de).

 

Folgende Eigenschaften zeichnen mich aus (denke ich):

  • Ich lerne leidenschaftlich gern dazu und probiere alles aus, was sich richtig anfühlt.

  • Ich bin ziemlich gut darin, den Überblick über das „große Ganze“ zu behalten.

  • Ich liebe Kinder und habe einen guten Draht zu ihnen.

  • Ich finde außergewöhnlich kreative und meist sehr pragmatische Lösungen.

  • Ich kann furchtbar stur sein, wenn ich etwas will (manchmal grenzt es schon an Unvernunft – nein, um ganz ehrlich zu sein, es ist mitunter hochgradig unvernünftig).

  • Ich tanze gern und ich liebe es zu singen, manchmal ist es ein bisschen schief …

  • Ich arbeite hart daran, meinen Körper zu lieben, obwohl ich mit einer Rubensfigur gesegnet bin und gar nicht auf Rubensfiguren stehe … leider habe ich noch keine Zeit und die richtige Methode gefunden, um das dauerhaft zu ändern.

  • Ich bin eine echte Mimose (aka hochsensibel?).

  • Ich will die Welt zu einem zauberhaften Ort für alle Lebewesen machen.

  • Ich lese gern historische Romane, allerdings nervt mich in letzter Zeit das immer gleiche Muster: Frau – jung und verlassen – schlägt sich allein durch, wird der Hexerei bezichtigt, findet Mann, der zu ihr hält und – nicht zu vergessen – obsiegt (Liebe Großverlage, so bin ich Selfpublisher geworden!).

  • Geschichten erzählen, um Wissen zu teilen, ist mein „Ding“.

  • Ich denke leider noch oft, dass ich nicht gut genug bin.

  • Meine Geduld mit mir ist praktisch nicht existent – dafür bin ich sehr geduldig mit anderen.

  • Der einzige Krimi, dem ich wirklich etwas abgewinnen kann, ist die Erforschung unserer Ahnen.

  • Ich liebe Ordnung – aber auf meinem Schreibtisch herrscht das Chaos – gut, dass er so klein ist.

 

Und weil ich mir vorgenommen habe, ab sofort mutig zu mir zu stehen, habe ich hier noch ein paar Fotos für Dich: