Semnonenbrauch

Semnonenbrauch

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Ich saß im Schneidersitz unter einer Rotbuche und blickte sehnsüchtig auf ihren Stamm, an den ich mich zu gern angelehnt hätte. Aber schon mich vorsichtig auf die weiche Erde niederzusenken, hatte so sehr geschmerzt, dass ich allerlei lästerliche Flüche ausgestoßen hatte, bis ich endlich saß. Im Augenwinkel hatte ich gesehen wie einige Semnonen blass um die Nase geworden waren, als sie mich hörten und Ragin, der Knecht war sogar knallrot angelaufen. Ich glaubte zwar kaum, dass sie die Worte verstanden hatten, aber die Bedeutung hatte sich ihnen eindeutig erschlossen. Gwendolin und Landogar, meine beiden Stiefkinder, die mich an den…

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